Zeit zum Kräutersammeln: Johanniskraut und andere Heilkräuter blühen zur Zeit überall in Hamburg

Viele Heilkräuter blühen zur Zeit auf Hamburgs Wiesen und Wegen.
Allein am Dienstag zählte ich auf einer Wiese 25 mir bekannte Heilkräuter ( Bäume mit Heilwirkung nicht mitgezählt) ! 🙂

Nach meiner Beobachtung blühen im Moment vor allem folgende Heilkräuter: Johanniskraut, Schafgarbe, Rot- und Weißklee, Honigklee, Kamille, Rainfarn, Engelwurz, Brombeere, Spitz- und Breitwegerich, Gänseblümchen vereinzelt, Beifuß steht kurz vor der Blüte, …
und in den Gärten und auf den Balkonen blühen die Küchenkräuter wie Lavendel, Salbei, Thymian, ….

Johanniskraut / Hartheu ( Hypericum perforatum )

Johanniskraut / Hartheu
( Hypericum perforatum )

Bei diesem schönen Wetter gibt es jetzt allerlei Kräuter zu sehen und zu sammeln.
Diese Woche habe ich Johanniskraut gesammelt und zu einer Tinktur angesetzt und unter Brummen und Surren der in der Pflanze sammelnden Bienen, weißen Honigklee für einen Ölauszug.

Vor allem das Johanniskraut blüht jetzt an vielen Stellen  und es lohnt sich ein eigenes Rotöl herzustellen. In der Apotheke bekommt man mittlerweile fast nur noch Johanniskrautöl, welches mit Sojaöl angesetzt wird, dabei wird die heilkräftigere ( und auch traditionelle) Variante, seit Hunderten von Jahren mit Olivenöl hergestellt. Das Johanniskrautöl mit Olivenöl ist auch nicht ganz billig.
Ganz abgesehen davon, daß nach meiner Erfahrung, ein mit Liebe und Respekt eigenhändig hergestelltes Öl, eine viel intensivere Heilwirkung hat. 😉
Daher wer mag: Johanniskrautblüten sammeln, reinigen und mit einem guten Olivenöl über 3 – 8 Wochen auf der Fensterbank in der Sonne reifen lassen.
Wie ein Ölauszug aus Kräutern hergestellt wird findest Du hier.

Johanniskrautöl ist ein wunderbares Mittel um Narben vorzubeugen
( Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft, Dammpflege vor der Entbindung) und um Narbengewebe zu heilen, es hilft uns bei Nervenschmerzen ( Hexenschuß! ) und ist ein gutes Heilmittel bei Verbrennungen. Weiterlesen

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Medizin aus dem Balkonkasten – Kamillentinktur selbstgemacht !

Kamillentinktur (c) Eleni Giannakou

Kamillentinktur (c) Eleni Giannakou

Wie wäre es mit Heilkräutern auf dem eigenen Balkon?
Einige Heilkräuter eignen sich wunderbar für den Balkonkasten und können selber in Töpfen und Kästen gezogen werden. Dadurch wächst die eigene Heilpflanzen- Apotheke direkt an Deinem Zuhause und die Pflanzen efreuen nicht nur deine Augen und deine Nase, sondern auch die Bienen freuen sich über den süßen Nektar.

Da wildwachsende Kamille mittlerweile schwer zu finden ist, habe ich Sie letztes Jahr auf meinem Balkon ausgesät. Zu meiner Freude, hat sie sich selbst vermehrt und wächst nun in mehreren Töpfen.
Ich habe mir einen leckeren Tee mit frischen Blüten zubereitet und für intensivere Medizin und zum erhalten meiner schönen Blüten, eine Kamillenurtinktur angesetzt.

Kamillentinktur selbstgemacht (c)Eleni Giannakou

Kamillentinktur ansetzen (c)Eleni Giannakou

Und so wird eine  Kamillen- Ur- Tinktur hergestellt:

1. Frische, geöffnete Blütenköpfchen pflücken, am Besten vormittags bei trockenem und warmen Wetter. Einige Blüten an der Pflanze lassen, für die Bienen, die Weitervermehrung der Pflanze und für den schönen Anblick. 😉

2. Blüten nach Verunreinigung und kleinen Insekten absuchen und trocken reinigen, am Besten geht das mit einem sauberen Pinsel.

3. Ein sauberes Einmachglas nehmen, die frischen Blüten hineingeben und mit mindestens 38% Trinkalkohol übergießen. Ich nehme einen starken Wodka hierfür, der ist relativ neutral im Geschmack und Geruch. Weiterlesen

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Kamille- die schöne, duftende Heilpflanze mit sanfter Kraft

(c)Eleni Giannakou

Kamillenblüte ( Matricaria Chamomilla), (c) Eleni Giannakou

Wild wachsende Echte Kamille

Endlich ist der Sommer da und mit steigenden Temperaturen blüht die Kamille auf meinem Balkon. Als Kind war ich noch mit meinen Eltern auf den Feldern und sammelte wildwachsende duftende Kamille – nie vergesse ich diesen Duft und den Anblick dieser schönen Blume, ausgebreitet auf einem Tablett zum Trocknen.
Leider leider, durch Monokulturen und Pestizide und weniger Weizenanbau, habe ich keine wild wachsende Kamille mehr auf Feldern gefunden. Das letzte mal sah ich die Kamille  zusammen mit ihrer Freundin, dem Klatschmohn, vor vielen Jahren auf einem Weizenfeld in Süddeutschland . Und letztes Jahr, aus dem Auto heraus in der Gegend um Schwerin.
Also freut euch wenn Ihr die Kamille seht oder geht am besten los mit Samen und gebt Ihr ein neues Zuhause. 🙂

Letztes Jahr habe ich Kamille in meinem Blumenkasten ausgesät und dieses Jahr wächst sie in 3 Töpfen, indem Sie sich selbst ausgesät hat.

Echte Kamille und Geschmack

Viele kennen Kamille weder wild wachsend, noch verbinden Sie mit Ihr einen traumhaften Geschmack.
Die Assoziationen sind eher: krank sein, Krankenhaus und Teebeutel und ehrlich als ich das erste Mal Kamille im Krankenhaus serviert kriegte, war das kein Genuß! Eher ein Geschmack wie eingeschlafene Füße, schrecklich! 😦

Es lohnt sich ein erneutes Geschmackserlebnis aufzubauen, mit frischer Kamille oder loser, getrockneter Kamille und nicht im Beutel, von sehr guter Qualität, aus der Apotheke oder noch besser aus Bio-Anbau.

Heileigenschaften der Kamille:

Matricaria Chamomilla (c) Eleni Giannakou

Matricaria Chamomilla (c) Eleni Giannakou

Besonders bekannt ist die Echte Kamille (Matricaria Chamomilla) als sanftes und doch wirkungsvolles Heilmittel für Kinder.
Aber auch Erwachsen hilft sie mit Ihrer starken Heilkraft.
Kamille hilft uns bei Schmerzen und Krämpfen im Magen und Darm, bei Magen-Darmerkrankungen, bei PMS und Menstruationskrämpfen und bei  Entzündungen aller Art, wie Zahnfleischentzündung, Haut- und Schleinhautentzündungen, Wunden, …
Durch ihre entspannende Wirkung  auf das Nervensystem und hilft die Kamille bei Kopfschmerzen, Schlafproblemen und Symptomen, die durch Stress verursacht werden.
Die Echte Kamille ist ein gutes Heilmittel bei Fieber, da Sie die Körpertemperatur reguliert: bei zu hoher Temperatur, senkt sie diese und bei zu niedriger, erhöht sie die Temperatur. Weiterlesen

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Badesalz – selbstgemacht und einzigartig!

Eine Reise in die Welt der Düfte
Entdecke die Welt der natürlichen ätherischen Öle und gestalte Dein eigenes Badesalz – ganz nach Deinem Geschmack!
Ob sinnlich, anregend, entspannend, … immer der Nase nach.

Ein kreativer Nachmittag zum Schnuppern, Entdecken, Ausprobieren.
Und „ganz nebenbei“ lernst Du die ätherischen Öle kennen, mit ihren Heilkräften, Herstellungsarten und Geschichten.

Badesalz selbstgemacht!

Am Samstag, den 03. November 2012 von 15 – 17 Uhr

Wo: Lerchenstrasse 98, 22767 Hamburg – Schanzenviertel
Kosten: 45 Euro inklusive Material

Interesse? Bitte melde Dich bis zum 31.10.2012 an.
Der Workshop ist auf 8 Personen begrenzt.

Mehr dazu auch  hier.

Anmeldung und Infos:

Heilkünste Hamburg
Elenbi Giannakou, Heilpraktikerin
Telefon: 040 – 769 935 76
Mail: eleni@heilkuenste-hamburg.de

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Gänseblümchen: kleine Blume – große Heilkraft

Wie versprochen, schreibe ich heute etwas über die Heilwirkung vom Gänseblümchen.

Das Gänseblümchen wird botanisch Bellis perennis genannt, bellis bedeutet schön, hübsch und perennis= ausdauernd, das ganze Jahr hindurch.
Diese kleine Blume gehört zu der Familie der Korbblüter und sie kommt  auf fast allen Wiesen in Europa vor.
Und wie der Name schon sagt, fast das ganze Jahr. Sie ist eine der ersten Pflanzen, die im Frühling blühen und sie blüht bis in den September.

Gänseblümchen (c) Eleni Giannakou

In England heißt es: „Wenn Du mit einem Fuß auf sieben Gänseblümchen treten kannst, dann ist Frühling.“ In England würden die Menschen dann von „daisy“  sprechen.
Klingt brutal, mit dem darauf treten? Das Gänseblümchen ist eine „hübsche Ausdauernde“ und es is erstaunlich mit anzusehen, wie sie sich jedesmal aufrichtet,  wenn jemand auf sie draufgetreten ist.

Diese Eigenschaft des wieder Aufrichtens, zeigt die Pflanze auch in Ihrer Heilwirkung:
Sie hilft uns bei allen Verletzungen, wie Schnitte, Prellungen, Quetschungen, Blutergüße, Verstauchungen. Sie hilft bei Muskelkater und bei Muskelschmerzen. Weiterlesen

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Medizin aus dem Garten: Selbstgemachtes Öl und Tinktur aus Gänseblümchen

Überall Gänseblümchen! Diese hübschen kleinen Blumen sind nicht nur schön anzusehen, das Gänseblümchen ist auch eine Heilpflanze.
Ich habe dieses Jahr mit den Blüten eine Tinktur und ein Öl angesetzt. Wie?

Hier seht Ihr eine Anleitung zum Herstellen eines Ölauszugs aus Gänseblümchen:

1. Gänseblümchen nah an der Blüte pflücken.
Die Blüten sollten trocken sein, nicht welk oder bräunlich und am Besten pflückt Ihr vormittags / mittags bei Sonnenschein, wenn die Blüten voll geöffnet sind.

2. Blüten von langen Stegeln, Gras, Insekten befreien und ausbreiten.
Da es einige Tage zuvor regnete und die Blüten noch feucht waren, habe ich sie erstmal ausgebreitet und in die Sonne gelegt. Durch den leichten Trocknungsprozeß wird Feuchtigkeit entzogen und verhindert ein späteres Schimmeln des Heilöls.
Außerdem können kleine Insekten, die auf den Blüten sitzen, flüchten. 🙂

3. Basisöl und passendes Glas aussuchen
Sucht Euch ein Basisöl aus.  Infos über Basisöle findet Ihr auch hier:
https://fytocosmos.wordpress.com/kraeuter-rezepte/rezepte-mit-aetherischen-oelen/basis-oele/

Ich verwende Olivenöl. Es ist hautpflegend, heilsam und vor allem lange haltbar.
Jetzt braucht Ihr ein sauberes Glas mit Verschluß, ich nehme ein Einmachglas (Marmeladenglas), welches ich gereinigt habe. Anschließend das Glas und den Deckel einige Minuten in kochendem Wasser einlegen, um evtl. Schimmelsporen oder Bakterien abzutöten.
Das Glas sollte so groß sein, daß die Blüten im Öl schwimmen können. Und so klein sein, daß wenig Luft zwischen Öl und Deckel ist.

Allgemeiner Hinweis: Damit Euer Öl lange haltbar ist, solltet Ihr auf Hygiene achten. Alle Arbeitsplätze und -geräte sollten sauber sein, Hände gründlich waschen.

4. Blüten in Öl einlegen
Jetzt lege ich die Gänseblümchen in das Glas und gebe soviel Olivenöl hinzu, daß die Blüten vollständig mit Öl bedeckt sind. Die Blüten sollten etwas im Öl schwimmen können.

So sieht das Ganze dann aus. 🙂

5. Das Gänseblümchen-Öl in der Sonne ziehen lassen
Deckel fest verschliessen und das angesetzte Öl an einem warmen Platz in der Sonne ziehen und reifen lassen. Ich nehme dafür die Fensterbank. Notiert Euch das Datum, wann Ihr das Öl angesetzt habt.
Das Glas täglich schwenken, damit alle Inhaltsstoffe sich gut in dem Öl lösen können.

6. Öl filtern
Nach 2 – 3 Wochen ist das Öl gereift und gezogen. Jetzt lassen ich die Blütenöl-Mischung durch einen Kaffefilter oder Teefilter laufen und gebe das abgefilterte Öl in ein dunkles Glas. Am besten ein Braunglas oder Blau- / Violettglas z.B. aus der Apotheke kaufen. Diese Gläser sind schon steril.
Falls Ihr noch ein gebrauchtes Fläschchen habt: gut reinigen und auskochen, wie oben beschrieben.
Die Flasche mit dem Filter-Datum beschriften und an einen trockenen dunklen Ort aufbewahren. Das Öl sollte etwa 6 Monate haltbar sein.

Und fertig ist Euer Ölauszug aus Gänseblümchen! 🙂

Ölauszug und Tinktur:
Im Prinzip ist das die Grundlage für jeden Ölauszug. Die Tinktur wird ähnlich gemacht, nur das statt Öl hochprozentiger Alkohol verwendet wird.

Und wofür das Ganze? Demnächst verrate ich Euch etwas über die Heilwirkung vom Gänseblümchen, botanisch Bellis perennis.
Soviel sei schon einmal gesagt: Das Gänseblümchen ist die Arnika des Nordens. 😉

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Kräuter-Spaziergang im Schanzenviertel am Sonntag,den 22.04.2012

Nicht verpassen! Der erste Kräuter-Spaziergang des Jahres steht vor der Tür und Du kannst Dich noch bis zum 20.04. anmelden.

Trotz des kalten Wetters wachsen die wilden Heilkräuter schon kräftig am Strassenrand, an Gehwegen, Verkehrsinseln und Grünstreifen.
Löwenzahn, Vogelmiere, Taubnessel, Gänseblümchen und andere Heilkräuter blühen, die Brennesseln schiessen in die Höhe und das Schöllkraut hebt sich leuchtend grün von den Hausmauern ab.

Eine ganze Heilkräuter-Apotheke findet sich hier mitten in der Stadt; wenngleich nicht unbedingt zum Verzehr geeignet, so ist es  zumindest spannend zu sehen und zu entdecken, welche Heilpflanzen in der Stadt leben und ihren Platz im bebauten Gebiet finden.

Dieser Spaziergang eröffnet Dir einen neuen Blickwinkel  und macht deine täglichen Einkaufs-, Arbeits- und Spazierwege zum “Kräuter entdecken -” Erlebnis!
Mehr dazu hier

Wann:   Am Sonntag, den 22.04.2012
Zeit:      Von 15.00 bis 16.00 Uhr
Kosten: 15 Euro; Für Kinder kostenlos.
Bitte melde Dich bis zum 20.04.2012 an.

Anmeldungsdaten findest Du unter Kontakt oder hinterlasse mir hier einen Kommentar.

Die Spaziergänge starten ab meiner Praxis:
Ort: Lerchenstrasse 98
         22767 Hamburg – Schanzenviertel

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Neue Termine für Kräuter-Workshops in Hamburg

Blühender Krokus und Schneeglöckchen im Garten: Der Frühling kommt- bestimmt! 🙂

Und hiermit eröffne ich das neue Jahr, im Hamburger Schanzenviertel, mit spannenden Workshops, Vorträgen und Spaziergängen rund um die Welt der Heilkräuter.

Die kommenden Termine:

Vortrag:  Neue Impulse für den Frühling mit Heilkräutern!
Plus:
Entschlacken, Entgiften, Entsäuern – Sinvoll oder nicht?
Schlagworte wie Übersäuerung, Entschlacken, Entgiften sind gerade zum Frühlingsbeginn überall zu hören und zu lesen. Was bedeutet das? Ich biete einen kritischen Einblick in das Thema und der Idee hinter diesen Maßnahmen, beschreibe die Wirkung im Körper und die Funktionen der angesprochenen Organe Leber, Haut und Niere.

Passend zum Thema und der Jahreszeit, stelle ich außerdem Heilkräuter für den Frühling vor!
Mehr dazu hier

Wann:   Am Samstag, den 10.03.2012
Zeit:      Von 15.00 bis 16.30 Uhr
Kosten:  5,- Euro
Bitte melde Dich bis zum 07.03.2012 an.

Workshop:    Badesalz- selbstgemacht und einzigartig!
Ob bei warmen Wetter oder wenn es stürmt und regnet: Ein Bad ist einfach traumhaft, entspannend, regenerierend … Und mit Deinem selbst gemachten Badesalz, bestimmst Du den Duft und die Wirkung selbst und kannst dein Bad in vollen Zügen geniesen.

An diesem Nachmittag lernst Du Ätherische Öle kennen, kannst Schnuppern und Ausprobieren und Deine ganz persönliche Duftmischung zusammen stellen.
Mehr dazu hier

Wann:    Am Samstag, den 31.03.2012
Zeit:       Von 15.00 bis 17.00 Uhr
Kosten:  45,- Euro inkl. Materialkosten
Interesse? Bitte melde Dich bis zum 28.03.2012 an.

Kräuter-Spaziergang:   Wilde Heilpflanzen mitten in der Stadt!
Mitten in der Stadt wachsen Heilpflanzen wild zwischen Bürgersteigen und Strasse, auf Grünstreifen und in Parks.
Dieser Spaziergang eröffnet Dir einen neuen Blickwinkel in der Stadt und macht deine täglichen Einkaufs-, Arbeits- und Spazierwege zum „Kräuter entdecken“ Erlebnis!
Mehr dazu hier

Wann:   Am Sonntag, den 22.04.2012
Zeit:      Von 15.00 bis 16.00 Uhr
Kosten: 15 Euro; Für Kinder kostenlos.
Bitte melde Dich bis zum 20.04.2012

Anmeldungsdaten findest Du unter Kontakt oder hinterlasse mir hier einen Kommentar.

Alle Workshops und Spaziergänge finden in meiner Praxis statt:
Ort: Lerchenstrasse 98
         22767 Hamburg – Schanzenviertel

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Vortrag am Samstag, den 10.03.2012: Neue Impulse für den Frühling mit Heilkräutern! Plus: Entschlacken, Entgiften, Entsäuern – Sinnvoll oder nicht?

An vielen Orten prangen zur Zeit Werbetafeln und -anzeigen über Entschlackung, Entgiftung und zum Thema Übersäuerung.
Dadurch entsteht oftmals die Frage und die Verunsicherung: “ Hilfe! Bin ich vergiftet??? Brauche ich alle diese Produkte? Muß ich jetzt fasten oder Kartoffelsaft trinken? Werde ich sonst krank oder bin ich es schon?“

Was soll das alles? Und vor allem: was bedeuten diese Begriffe, worauf beziehen sie sich? Sind diese Methoden sinnvoll und für wen? Oder ist das alles Unsinn?

In meinem Vortrag, am Samstag den 10.03.2012, werde ich erklären, welche Ideen hinter diesen Methoden und Begriffen stecken und warum sie, vor allem in naturheilkundlichen Therapien, oftmals einen großen Platz einnehmen.

Welche Organe unseres Körpers werden angesprochen und wie funktionieren sie?
Ich verdeutliche Euch, wie und wo solche Entschlackungs- und Entsäuerungsmaßnahmen auf unseren Körper wirken und was die Leber, die Niere und unsere Haut für eine Rolle spielen.

In meinem Vortrag werde ich kein dogmatisches Modell vorstellen;
weder die eine, noch die andere Methode verteufeln oder hochloben:
Ich möchte Euch informieren, damit Ihr selber entscheiden könnt, ob Ihr vielleicht eine Methode ausprobieren möchtet, mit dem Wissen wofür Ihr sie anwendet und was sie bewirken soll.

Ein gemeinsames Thema haben viele dieser Maßnahmen: Veränderung
Raus aus dem Trott, der Routine, der kalten und inaktiven Jahreszeit, in der wir uns viel in beheizten Räumen aufhalten. Eine Veränderung der üblichen Lebensgewohnheiten, kann neue Impulse in unserem Körper und auch unserem Denken bewirken.

Passend zur Jahreszeit und dem Thema, werde ich Euch Heilkräuter vorstellen, die uns mit ihren Eigenschaften neue Impulse im Frühling geben können.

Der Vortrag findet statt:
Wann:   Am Samstag, den 10.03.2012   von 15.00 bis 16.30 Uhr

Wo:       Lerchenstrasse 98, 22767 Hamburg
Kosten: 5,- Euro
Anmeldung bis zum 07.03.2012; die TeilnehmerInnen-Anzahl ist begrenzt.

Die Anmeldungsdaten findest du unter Impressum,
oder hinterlasse mir einen Kommentar.


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Thymian für den Winter

Winterzeit … Erkältungszeit?

Für die kalten Tage und diesem, zur Zeit auch sehr wechselhaften Winter, ist mal warm einpacken gefragt, mal regendicht, dann ist es wieder zu warm, … und oft kommen schon die ersten Erkältungsanzeichen.

Hier möchte ich Euch ein schöne aromatische Heilpflanze vorstellen, die schon seit der Antike verwendet wird.

Thymian

Der botanische Name lautet: Thymus vulgaris

Eher bekannt als Gewürzkraut für die Küche, vor allem in mediterranen Speisen oder der französischen Küche.
Manchen ist Thymian vielleicht auch bekannt als Bestandteil von Erkältungstee-Mischungen, oft zusammen mit Kräutern wie Lindenblüten und Holunderblüten.

Diese Pflanze ist eine kleine Wunderwaffe gegen Bakterien,  Viren und Pilze und liefert uns ausserdem ihre geballte gespeicherte Sonnenenergie in Form von Wärme.
Thymian ist reich an ätherischen Ölen, vor allem Thymol, welche auch den intensiven Duft und Geschmack der Pflanze ausmachen.

Schon in Ägypten wurde der Thymian, meist zum Räuchern und zur Einbalsamierung, angebaut  und schon in der Antike, bei den Griechen und Römern, wurden die Heileigenschaften der Pflanze schriftlich festgehalten.
Thymian war Bestandteil von Ritualen, in Ägypten während der Einbalsamierung und in Griechenland wurde das Kraut auch als Opfergabe zu Ehren der Göttin Demeter dargebracht.

Thymian wird mit den Eigenschaften von Mut, Wärme, Geist assoziiert, das Kraut sollte zu Mut verhelfen und die Fruchtbarkeit fördern.

Nach Mitteleuropa kam der Thymian erst im 11. Jhdt. Hildegard von Bingen z.B. setzte den Thymian bei Husten und Asthma ein.

( Das Wort selbst, Thymian, lässt sich wohl aus dem lateinischen Wort thymun ableiten,  dieses  kommt vom griechischen Wort thymon, was bedeutet Räuchern, Darbringen eines Opfers in Form von Rauch / Verbrennung. Hier sehen wir die Verbindung zur Anwendung von Thymian für Räucherungen, für rituelle Zwecke und auch zur Desinfektion und Reinigung von Räumen.
Räuchern mit Thymian soll auch Ungeziefer und Mäuse fernhalten.
Eng verwandt ist das Wort auch mit dem griechischen Wort thymos, was soviel wie Geist, Mut, Hauch bedeutet.
Nun gut, ich bin keine Wortexpertin, mein altgriechisch leitet sich nur aus dem neugriechisch ab, latein kann ich gar nicht und vielleicht kann ja eine/r von euch etwas mehr zu der Herleitung sagen. Mein griechisches non-plus-ultra Lexikon, gibt mir viele Wörter, die mit dem anfang thym beginnen, her und erklärt auch das Thymian, griechisch thymari, vom Wort thymon abstammt. Da gibt es auch ein anderes Wort thymon mit der Betonung auf o, was soviel
bedeutet, wie ein rituelles Opfer darbringen.  )

Wofür können wir den Thymian nutzen?

Wir könne den Thymian als getrocknetes Kraut zum Räuchern verwenden, zur Reinigung von Räumen , zur Vor- und Nachbereitung und während Ritualen. Hierfür können wir auch das ätherische Öl  in der Duftlampe anwenden.

Anwendung als Hausmittel:
Bei Erkältungen mit Schnupfen und Husten können wir Thymiantee trinken und den Tee auch zum Inhalieren und  zum Gurgeln bei Halsschmerzen und Zahnfleischproblemen anwenden.
Das ätherische Öl können wir stark verdünnt für Einreibungen  und auch für Inhalationen verwenden.
Durch seine antibakteriellen Eigenschaften kann der Tee auch bei Blaseninfektionen angewendet werden.

Thymian ist ein sehr starkes Kraut und soll daher nicht ohne weiteres länger als 1 Woche eingenommen werden und auch nur in geringem Maße. Also nicht Literweise Tee  davon am Tag trinken! Maximal 3 Tassen am Tag.
Vor allem das ätherische Öl von Thymian ist sehr intensiv und soll nur äusserlich und in sehr geringer Konzentration oder verdünnt angewendet werden.  1 Tropfen in der Duftlampe reicht, 1 Tropfen für Inhalationen auch, für Einreibungen nur 1 Tropfen Thymianöl auf 30 ml Basisöl anwenden!

Wichtig: Das ätherische Thymianöl solltet Ihr, ohne fachkundigen Rat, nur sehr vorsichtig  in der Schwangerschaft einnehmen oder äusserlich anwenden! Auch von dem Tee nur sehr kleine Mengen trinken oder besser gar nicht einnehmen!!! Dasselbe gilt für die Anwendung bei Kindern. Für Kleinkinder sollten andere Pflanzen, wie Kamille, verwendet werden.
Obwohl der Thymian ein sehr starkes Kraut ist, ist die Pflanze kein Allheilmittel für die Selbstbehandlung. Bei stärkeren und bei Beschwerden,die mehr als 3 Tage anhaltend, soll unbedingt ein medizinischer Rat eingeholt werden!

Noch ein paar Gedanken und Geschichten zu Thymian:

Thymian schmeckt warm, sehr würzig und brennt leicht auf der Zunge.
Ich verbinde den intensiven Geruch immer mit Sommermonaten und Hitze und Dürre in Griechenland.
Das Kraut erinnert mich an die trockenen Berge in Griechenland im Hochsommer, vor allem an den August, in dem ein warmer-eher heisser- Wind aus Süden bläst, dieses Gefühl, als würde ich mir mit einem heißen Fön ins Gesicht pusten.
Auf diesen trockenen Bergen wachsen wilde Thymiansträucher in rauen Mengen.
Und dieser heisse Wind riecht nach Thymian. Traumhaft!

Die getrockneten Blätter sehen aus wie kleine Nadelspitzen, wobei die Äste der älteren Pflanzen sehr fest und zäh sind und nicht von Hand abgebrochen werden können.
Das geht nur an den Verästelungen.
Diese Woche hatte ich ein paar Thymianzweige in meiner Biokiste. Jetzt im Winter sind die Blätter dunkelgrün und riechen intensiv. Auch auf meinem Balkon wächst ein Thymian und hält sich schon drei Jahren draussen, inklusive Winter.
Thymian hält sowohl Hitze und Trockenheit als auch Kälte aus.
Das zeigt wie zäh diese Pflanze ist und das kann ich auch von Ihren Heileigenschaften erzählen: Sie gibt uns Mut, Widerstandskraft, Wärme, Reinigung, Schutz.

Ich wünsche Euch viel Freude beim Entdecken dieser Pflanze. 🙂

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