Ätherische Öle

Ätherische Öle sind der hochkonzentrierte duftende Wirkstoff, die Essenz einer Pflanze.

Die ätherischen Öle werden aus unterschiedlichen Teilen der Pflanze gewonnen,  z.B. aus den Blüten,  den Blättern oder Nadeln, den Zweigen, der Rinde, den Wurzeln, dem Harz, der Schale der Frucht,  den Früchten oder Samen,  der ganzen Pflanze, etc.

Die Menge und die Verfügbarkeit der benötigten Pflanzenteile, aus denen das  ätherische Öl gewonnen wird, ist sehr unterschiedlich:
Für 1 kg Rosenessenz zum Beispiel, braucht man 5000 kg Blüten!
Echte Rosenessenz gilt als eines der kostbarsten Öle.
Dahingegen werden für 1 kg Zitronenessenz „nur“ 1500- 3000 Zitronen benötigt.
Ein Riesen-Unterschied, der sich auch im Preis und in der Menge der ätherischen Öle bemerkbar macht.

Zur Gewinnung von ätherischem Öl werden verschiedene Verfahren eingesetzt:
Wasserdampfdestillation ( das gängigte Verfahren) , Extraktion ( Auszug) , Kaltpressung
( z.B. aus der Schale der Frucht) , …

Anwendung:
Verdampfen:
Ätherische Öle können mit Wasser in einer Duftlampe oder direkt auf einem Duftstein verdampft werden.
Für die Anwendung auf der Haut benötigen wir einen Träger, wie es eben die Basisöle sind. Für die Badewanne kannst Du einige Tropfen ätherischen Öls auch mit Honig, ( Soja-) Sahne oder Buttermilch anrühren oder eben auch dein Badeöl benutzen.

Eine innere Anwendung  der ätherischen Öle oder direkte Anwendung auf der Haut ist nicht zu empfehlen, ausser du kennst Dich sehr gut mit den ätherischen Ölen aus oder die Anwendung erfolgt in Absprache mit einer erfahrenen Aromatherapeut/in.
Ätherische Öle können in direkter Anwendung und zu hoher Konzentration die Haut, die Nasen-, Mund- und  Magenschleimhäute reizen, manche Öle sind sogar giftig!

Aufbewahrung: Für eine lange Haltbarkeit, hilft die Aufbewahrung in dunklen Flaschen an einem Ort mit mittlerer Raumtemperatur und geringen Temperaturschwankungen.
Allgemein gilt: Zitrusöle sind flüchtiger und kürzer haltbar als „dickere“ Öle und Absolues, einige Öle verändern ihren Duft mit der Zeit und „reifen“ nach.

Kreative Auswahl:
Die ätherischen Öle kannst Du der Nase nach und anhand ihrer Eigenschaften auswählen und die ganz persönliche Wirkung selbst erfahren.
Hier einige Beispiele und Eigenschaften von ätherischen Ölen:

Durchblutende, anregende Öle:
Rosmarin, Wacholder, Latschenkiefer, Zypresse, Zimt, Eukalyptus, Pfefferminze, Pfeffer, Fichtennadel, Oregano, …

Entspannende Öle:
Lavendel, Melisse, Mandarine, Orange, Rose, Kamille, Geranie, Ylang-Ylang, Rosenholz, Petit Grain, Fenchel, Oregano, Nelke, Dill, Majoran,  …

Erdige, medidative Öle:
Sandelholz, Zedernholz, Patchouli, Vetiver, Weihrauch, Tolu-Balsam, Narde, Myrrhe, Galbanum, Eichenmoos, Benzoe, …

Konzentrationsfördende, klärende Öle:
Orange, Zitrone, Limette, Lemongrass, Rosmarin, Basilikum, Thymian, Wacholder, Ysop, Krauseminze, Bergamotte, Bohnenkraut, Salbei, Lärche, Eisenkraut, …

 

Hier geht es zu den Beispiel-Rezepten:
https://fytocosmos.wordpress.com/krauter-rezepte/rezepte-mit-aetherischen-oelen/beispiel-rezepte/

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